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Methoden

Ein Schiff ist sicherer, wenn es im Hafen liegt ... Doch dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Paulo Coelho
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Lern-, Veränderungs- und Entwicklungsprozesse sind dann erfolgreich, wenn THEORIE und PRAXIS Hand in Hand gehen. Es genügt nicht, etwas zu wissen, man muß es auch tun - können und wollen.  Daher sind unsere Seminare als Verhaltenstrainings konzipiert.

Unsere SeminarleiterInnen verstehen sich als Lern-ModeratorInnen und sind gestandene PraktikerInnen mit einer wissenschaftlichen Ausbildung in Methodik und Didaktik moderner Lerntheorie. Wir arbeiten nach der von uns konzipierten A. P.A. R .T.T.-Methode systemisch konstruktivistischen Erwachsenenlernens

Nach welchen Methoden arbeiten wir?

Wie entsteht Qualität in Weiterbildungs- und Organisationsentwicklung?

In Trainings, Schulungen und Workshops gehen die wesentlichen Impulse für eine hohe Qualität von der Persönlichkeit, dem Erfahrungshintergrund und der emotionalen Disposition des Trainers aus. Selbstverständlich gibt es auch andere Einflussgrößen. Dazu gehören zum einen die konzeptionelle Vorbereitung der Maßnahme und zum anderen sicherlich der organisatorischen Rahmen sowie die Umgebungsbedingungen (Seminarräume, Zeitplanung etc.) Entscheidend bleibt aber die Fähigkeit des Trainers, mit der Lern- oder Arbeitsgruppe den individuell wirksamsten Zugang zu den Lernzielen oder dem angestrebten Workhop-Ergebnis zu finden und erfolgreich zu beschreiten. Das bedeutet, dass wir Qualität in erster Linie als Kompetenz des Trainers verstehen. Dabei steht für uns vor allem Einfühlungsvermögen gegenüber jedem einzelnen Teilnehmer im Vordergrund. Die Fähigkeit dazu ist die Grundlage einer produktiven Lern- und Arbeitspartnerschaft.

Diese Lern- und Arbeitspartnerschaft herzustellen, ist für uns die wichtigste Grundlage eines jeden Trainings, jeder Moderation, jeder Teamentwicklungsmaßnahme und jeder Workshopleitung. Sie ist die notwendige Basis zur Entwicklung einer guten Qualität. Diese Basis zu entwickeln, auszubauen und zu perfektionieren ist unser oberstes Ziel.

Ein weiteres wesentliches Qualitätsmerkmal ist die inhaltliche und didaktische Homogenität in konzeptionellen Trainingsmaßnahmen. Konzeptionelle Trainings sollen in der Organisation/dem Unternehmen eine beobachtbare Verhaltensänderung bei der Zielgruppe (z.B. Führungskräfte oder Vertriebsmitarbeiter etc) erreichen. Der Erfolg hängt hauptsächlich davon ab, ob es in den einzelnen Maßnahmen gelingt, individuelle Teilnehmer- und Gruppenorientierung mit dem Ziel der konzeptionellen Homogenität zu verbinden. Das bedeutet für den Trainer: die persönlichen, individuellen Schlüssel der einzelnen Teilnehmer und den Schlüssel zur Dynamik der jeweiligen Gruppe zu finden und in erfolgreiches Lernen münden zu lassen.

Homogenität in konzeptionellen Seminaren oder Workshops ist nicht durch Gleichförmigkeit bis auf das einzelne Flipchart oder Trainerwort hinunter zu erzielen. Es kommt vielmehr darauf an, die individuellen Zugänge der Teilnehmer mit dem Ziel der Maßnahme in eine produktive Verbindung zu bringen.

Trainings müssen so konzeptioniert sein, dass sie Spielräume für die zeitliche Ausdehnung von Themen und deren Akzentuierung durch den Trainer ermöglichen. Die produktive Nutzung dieser Spielräume setzt Trainerpersönlichkeiten voraus, die befähigt sind, einen besonderen, personen- und gruppenzentrierten Transfer zu ermöglichen.

Systemische Ausrichtung

Wir orientieren uns an Prinzipien der systemischen Personal- und Organisationsentwicklung. Das bedeutet für uns in erster Linie, Betroffene zu Beteiligten zu machen und Lösungen im Einklang mit dem ganzen System zu finden.

Didaktik

Unser didaktisches Prinzip beruht auf der Überzeugung, dass Weiterentwicklung immer beim einzelnen Menschen beginnt und sich dann vom ICH über das DU hin zum WIR vollzieht. Durch die Entwicklung heuristischer didaktischer Modelle schaffen wir Transparenz und ermöglichen die für den Wissenserwerb förderliche Reduktion  von Komplexität. Dies erleichtert unseren Seminarteilnehmern die Reproduktion des Erlernten und ermöglicht den Transfer in die berufliche Alltagspraxis. Dies unterstützen wir zusätzlich durch den Einsatz starker Transfersymbole.

Steuerung von Gruppen- und Team-Lern-Prozessen
  • TZI-Methode (nach Ruth Cohn) und die daraus weiterentwickelte
  • Moderations-Methode ( Quickborner Team)
  • Teamentwicklung und Teamrollen  (nach Tuckman und Belbin)
Kommunikations- und Interaktions-Psychologie

Ziel ist immer, die kommunikativen Kompetenzen unserer Klienten durch erfolgs- und lösungsorientierte Techniken zu steigern und ihre Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Hierzu bedienen wir uns diverser Methoden:

  • Prinzipien und Axiome digitaler und  analoger Kommunikation (nach Watzlawick)
  • NLP-Techniken für Körpersprache in der Kommunikation und die Interaktion von Körper und Psyche (nach Bandler, Grinder)
  • 4-Ohren Modell der Kommunikation (nach Schulz von Thun)
  • Trainer und Teilnehmer-Feedback (Johari-Fenster nach Ingram und Luft)
  • Transaktionsanalyse (nach Berne  und  Harris)
  • Persönlichkeitsstile / Psychogramm (nach C.G.Jung, Marston, Belbin)
  • Ressourcen- und lösungsorientierte Gesprächsführung (nach de Shazer)
  • Klientenzentrierte, wertschätzende und empathische Gesprächsführung (nach Rogers)
  • Konfrontative und provokative Gesprächsführung (nach Farelly)
  • Evolutionsbiologische Strukturdetermination des Gehirns und deren Auswirkungen auf Wahrnehmung und Verhalten (nach McLean, Varela, Maturana)
Die A.P.A.R.T.T. –Methode systemisch konstruktivistischen Erwachsenenlernens

Erwachsene lernen grundsätzlich nicht schlechter als Kinder – nur anders! Damit Erwachsenen-Lernen erfolgreich, wirksam und vor allem nachhaltig und in der Berufspraxis reproduzierbar ist, haben wir, unter Berücksichtigung aller systemtheoretisch-konstruktivistischen Lehr- und Lernaspekte, die A.P.A.R.T.T. - Methode entwickelt. Sie ist als grundsätzliches Verfahren für systemisch-konstruktivistische Pädagogen in der Weiterbildung Erwachsener handlungsleitend.

Die A.P.A.R.T.T. – Methode gliedert sich in 6 sequentielle Phasen:

Abholen | Perturbieren | Analysieren | Reflektieren | Trainieren | Transferieren

Eine der Grundannahmen, auf der diese didaktische Methode arbeitet ist, dass es nicht „die eine Realität“ gibt. Dies ist gleichzeitig eine der grundsätzlichen Ableitungen der systemisch-konstruktivistischen Sichtweise, wie es in den vorgenannten Kapiteln dargelegt wurde. Darüber hinaus präferiert die Methode selbstreferentiell gesteuerte Lernvorgänge und provoziert entsprechenden Wissenserwerb.

Autopoietische Systeme sind nur durch Perturbation zu beeinflussen und die Gesprächsführung sowie die Gruppensteuerung müssen Angebote zur strukturellen Kopplung darstellen, also wertschätzend und ressourcenorientiert sein.

Für eine genauere Beschreibung der 6 Phasen der A.P.A.R.T.T. – Methode klicken Sie bitte auf den nachstehenden Button.